Hamburg

Pergolenviertel: 2020 sollen die ersten Bewohner einziehen

So soll der Innenhof auf dem Baufeld 3 B aussehen, auf dem derzeit 199 Wohnungen gebaut werden.

So soll der Innenhof auf dem Baufeld 3 B aussehen, auf dem derzeit 199 Wohnungen gebaut werden.

Foto: KBNK Architekten / bloomimages

Am Montag feierten Bauherren Richtfest für ein Wohn- und Geschäftshaus. 199 Wohnungen entstehen darin. So viel sollen Mieter zahlen.

Hamburg. Dort wo früher Kleingärten waren, entsteht ein neues Quartier mit rund 1.600 Wohnungen. Die Rede ist vom Pergolenviertel in der Nähe vom Stadtpark in Winterhude. Am Montag war Richtfest für 199 Wohnungen, die in drei- bis achtgeschossigen Gebäuden entstehen und von KBNK Architekten entworfen wurden.

Geplant ist ein Wohn- und Geschäftshaus. In die Ladenflächen im Erdgeschoss sollen ein Hofladen und ein Bike-Repair-Café einziehen. Auch eine Tiefgarage mit 86 Stellplätzen und Elektroladesäulen ist geplant. Das Bauvorhaben wird von den Projektpartnern Richard Ditting GmbH & Co KG und Lehmann Immobilien realisiert. Die Gesamtinvestition beträgt rund 65 Millionen Euro, die ersten Bewohner sollen Mitte 2020 die bis zu 130 Quadratmeter großen Wohnungen beziehen.

Quadratmeterpreis liegt bei 12 bis 16 Euro

Es ist ein Mix aus öffentlich geförderten Wohnungen, frei finanzierte Mietwohnungen, die 12 bis 16 Euro kalt pro Quadratmeter kosten sollen und 60 Wohneinheiten für Baugemeinschaften. „In herausragender Lage entsteht hier Wohnraum für alle Generationen in einem Viertel, das hohe Lebensqualität und nachhaltige Mobilität miteinander verbindet“, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) bei dem Richtfest.

Der geschäftsführende Gesellschafter von Richard Ditting, Nikolaus Ditting, sagte: „Die Projektentwicklung in Partnerschaft mit Lehmann Immobilien und den Baugemeinschaften zielt auf ein sehr lebendiges Quartier mit einer bunt durchmischten Bewohnerschaft.“ Im Pergolenviertel entstehen neben Wohnraum auch zahlreiche Grünflächen und Spielplätze.