Wilhelmsburg

Platzsperren für Trainer und Vater nach Massenschlägerei

Offenbar hat der Hamburger Fußball-Verband ein Urteil im Fall der Massenschlägerei bei einem E-Jugend-Turnier in Wilhelmsburg  gefällt (Symbolbild)

Offenbar hat der Hamburger Fußball-Verband ein Urteil im Fall der Massenschlägerei bei einem E-Jugend-Turnier in Wilhelmsburg gefällt (Symbolbild)

Foto: Claus Bergmann / picture alliance / dpa

FC Bergedorf 85 und FC Bingöl veröffentlichten das Urteil. Offenbar wollen die Vereine zusammen Freundschaftsturnier organisieren.

Hamburg.  Nach den Handgreiflichkeiten bei einem E-Jugend-Spiel zwischen dem FC Bergedorf 85 und dem FC Bingöl hat der Hamburger Fußball-Verband (HFV) offenbar ein Urteil gefällt. Der FC Bingöl hat das Urteil auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht. Auch der FC Bergedorf hat die wesentlichen Punkte der Verhandlung auf seiner Internetseite veröffentlicht. So müsse Bergedorf eine Geldstrafe in Höhe von 750 Euro zahlen. Der FC Bingöl solle 250 Euro zahlen.

Demnach bekommt der Trainer des FC Bergedorf eine sechsmonatige Sperre, davon drei auf Bewährung. Der 43-jährige Spielervater (FC Bergedorf 85), der zwei Kinder bei der Auseinandersetzung geschlagen haben soll, bekommt ein einjähriges Platzverbot. Bei dem Vater soll es sich laut FC Bingöl um einen bekannten Ringer aus Hamburg handeln. „Er war nach unserer Meinung der Haupttäter bei der Schlägerei“,schreibt der FC Bingöl zu dem Urteil. Für einen Spielervater, der aus den Reihen des FC Bingöl kam und beteiligt war, muss der Verein eine weitere Geldstrafe zahlen. Das Spiel sei 0:2 gegen beide Mannschaften gewertet worden, um ein Wiederholungsspiel abzuwenden.

Laut FC Bergedorf 85 haben sich beide Vereine noch am Abend der Urteilsverkündigung zusammengesetzt, „um ein Zeichen gegen Gewalt und für Verständigung zu setzen“. Offenbar wollen die Vereine zusammen ein Freundschaftsturnier organisieren.