Ostermärsche

800 Menschen demonstrieren in Hamburg gegen Waffenexporte

Etwa 800 Demonstranten der Friedensbewegung ziehen in Hamburg auf dem traditionellen Ostermarsch durch St. Georg.

Etwa 800 Demonstranten der Friedensbewegung ziehen in Hamburg auf dem traditionellen Ostermarsch durch St. Georg.

Foto: Markus Scholz / dpa

Mit Bannern und Sprechchören gingen Hunderte Demonstranten durch St. Georg. Zum Abschluss gab es ein Friedensfest in der Langen Reihe.

Hamburg. Mehrere hundert Demonstranten haben am Montag in Hamburg beim traditionellen Ostermarsch gegen Waffenexporte protestiert. Die Polizei sprach von etwa 800 Teilnehmern.

Auf Bannern und in Sprechchören wandten sich die Demonstranten gegen Waffenexporte etwa nach Israel. Hier richtete sich der Protest vor allem gegen die Lieferung von U-Booten, weil diese mit Atomwaffen nachrüstbar seien.

Auch ein Ende aller Auslandseinsätze der Bundeswehr forderten einige Demonstranten. Der Zug hatte an der Erlöserkirche in Borgfelde begonnen. Den Abschluss machte ein Friedensfest am Carl-von-Ossietzky-Platz an der Langen Reihe.

Bundesweit 10.000 Menschen bei Ostermärschen

An den diesjährigen Ostermärschen gegen Krieg und Waffenexporte haben sich nach Angaben der Organisatoren bundesweit bis zu 10.000 Menschen beteiligt. „Wir sind zufrieden, die Zahl entspricht ungefähr der des Vorjahrs“, bilanzierte Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative am Ostermontag. Am gesamten Osterwochenende gab es etwa 80 Mahnwachen und Demonstrationen. (dpa)