Feuerwehrrallye

Knifflige Aufgaben fordern das Können der Retter

Wiebke Schwirten
Das Team der FF Spadenland holt den Pokal.

Das Team der FF Spadenland holt den Pokal.

Foto: Wiebke Schwirten / BGZ

Ochsenwerder. Die Feuerwehrrallye durch die Marschlande ging nicht ganz so schnell über die Bühne, wie sich die Oragisatoren das vorgestellt haben. Erst spät stand der Sieger fest. Aber das Leistungsniveau war gewohnt hoch, die Wettkampflaune ungetrübt.

Ochsenwerder.  Rote Großfahrzeuge wohin das Auge blickte: Am Sonntag wetteiferten in den Marschlanden 25 Wehren an 24 Stationen bei Hamburgs größter Feuerwehrrallye um Sieg und Platz. Vor zwei Jahren hatte die FF Neudorf den Pokal geholt und richtete so diesmal die Übungs- und Ausbildungsfahrt aus – und die Aufgaben hatten es in sich.

Die Tücke steckte im Detail

Manche Sechserstaffel preschte etwa zur Löschaufgabe an der Reitschleuse beeindruckend los, hatte das B-Rohr in null Komma nichts einsatzbereit. Doch die Tücke lauerte im Detail. Denn um den 1000-Liter-Tank zu füllen, musste genau in ein kleines Rohr gezielt werden. Da blieb es doch manchmal beim feuchten Bodensatz.

Nur fünf Minuten pro Aufgabe

Die Kameraden erfuhren immer erst an den Stationen, was zu tun ist, hatten jeweils maximal fünf Minuten Zeit. Im Feuerwehrhaus Reitbrook etwa wurde es finster. Die Atemschutzmasken blickdicht verhängt, tasteten sich jeweils zwei Retter zum verletzten Kameraden vor. Anderswo forderten ein spektakulärer Unfall oder eine Wasserrettung die Wettkämpfer. Konzentriert leisteten sie technische Hilfe, arbeiteten mit einem Hebekissen oder wendeten den seltenen „Leiterhebel“ an. Bezirksamtsleiter Arne Dornquast, Hamburgs Feuerwehrleiter Klaus Maurer, die Bereichsführer Karsten Dabelstein (Vierlande) und Sebastian Struss (Marschlande) sowie Deichvogt Peter Stoof besuchten einige Stationen und waren begeistert vom hohen Leistungsniveau und der Wettkampfbegeisterung der Teilnehmer.

FF Spadenland und Berufswehr Süderelbe liegen vorn

Den Pokal sicherte sich die FF Spadenland vor der FF Krauel und der FF Neuengamme. Sieger der Gastwehren wurde die Berufswehr Süderelbe vor der FF Dassendorf und der BF Bergedorf.