Erweiterung

Bald lernen alle unter einem Dach

Foto: Schwirten

Fünfhausen. Seit dem laufenden Schuljahr ist die Schule Fünfhausen-Warwisch eine Ganztagsschule. Damit die Abläufe in Zukunft noch besser klappen, soll jetzt angebaut werden: Ein Anbau mit Mensa ist geplant.

Die Schule Fünfhausen-Warwisch wird wachsen. Geplant sind ein Neubau für die Mensa und Ganztageskoordination und ein Ersatzbau für die alten Pavillons.

Für den Neubau wird ein Teil des Altbaus weichen. Dort befinden sich derzeit die Sanitäreinrichtungen und eine kleine Leseecke. Auch das Freigelände im Anschluss, das derzeit lediglich überdacht ist, wird überbaut. Entstehen soll ein 230 Quadratmeter großer, ebenerdiger Anbau mit Speisesaal, pädagogischem Koordinationsraum, Sanitäreinrichtungen und Aufwärmküche. Auf der anderen Seite der Schule ist im Anschluss an die Aula ein zweigeschossiger Anbau mit vier Klassenräumen geplant. Die Bauvorhaben entsprechen dem Rahmenplan und müssen nur noch von Schulbau Hamburg endgültig genehmigt werden, nachdem alle Planungsgespräche abgeschlossen sind.

Schulleiterin Christiane Kaube freut sich auf die Erweiterung, da dann alle 134 Kinder von der Vorschule bis zur vierten Klasse in einem Haus untergebracht sind und das Mittagessen nicht mehr wie derzeit in den Klassenräumen eingenommen werden muss. Schon seit dem laufenden Schuljahr ist die Schule Fünfhausen-Warwisch Ganztagsschule, kooperiert dabei mit dem Hort der St.-Severini-Kirche beziehungsweise dessen Träger. Der stellvertretende Schulleiter Jan Schwensow ist vonseiten der Schule Ansprechpartner für die Ganztagsschulkoordination, Kerstin Lorenzen vom Kita-Träger. Beide kümmern sich um ein umfangreiches Nachmittagsangebot mit Kursen, Hausaufgabenbetreuung und freiem Spiel, das auch durch den Einsatz von zusätzlichen Honorarkräften unterstützt wird. War früher der Hort für die Mittagessenstellung verantwortlich, ist es jetzt die Schule. Das Essen inklusive Personalaufwand darf nur 3,50 Euro kosten, was der Anbieter „Campus Catering“ gewährleistet.

Natürlich haben sich Christiane Kaube und ihr Kollegium auch bereits dem Thema „Inklusion“ genähert: „Sowohl die Lehrer als auch die Eltern stehen der Inklusion sehr offen gegenüber“, sagt Kaube. Sehr positiv wirke sich dabei aus, dass der Schule bereits eine Sonderpädagogin mit einer Drittelstelle zur Verfügung stehe.