Zollenspieker

Arbeiten laufen unter Hochdruck

Zollenspieker. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Sämtliche Gewerke arbeiten unter Hochdruck - sowohl im Neubau als auch im Außenbereich.

In knapp fünf Wochen öffnet das Vier-Sterne-Hotel am Zollenspieker Hauptdeich 143 seine Türen. Der erste Besichtigungstermin am 27. April ist bereits ausgebucht. "Deshalb bieten wir einen weiteren an", sagt Geschäftsführer Oliver Kahle. Am Freitag, 4. Mai, sind ebenfalls Besucher willkommen. Sie können sich das neue Haus bei Führungen um 15, 16.30 und 18 Uhr ansehen.

Es braucht schon etwas Fantasie und eine gehörige Portion Optimismus, um sich vorzustellen, dass bis zum 26. April alles fertig sein soll. Noch hängen überall Kabel von den Decken, sind nicht alle der 3000 Quadratmeter Eichenholz-Dielen verlegt, fehlen hier und da ein paar Fliesen. Doch Oliver Kahle ist zuversichtlich: "Mit jedem Tag kommen wir einen großen Schritt weiter und in der letzten Woche vor der Eröffnung werden wir ohnehin Tag und Nacht arbeiten müssen." Dann trifft auch - nach einer Generalreinigung - das Mobiliar ein. "Die ersten Betten erwarten wir am 15. April", sagt der Geschäftsführer. Alle Möbel der 52 Hotelzimmer und -suiten werden von einer Tischlerei maßgefertigt.

Auch draußen laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Die imposante Flutmauer, die sich am Ende der alten Terrasse fortsetzt, wird zurzeit gedämmt und mit Natursteinen verblendet. In dem Sockelgeschoss dahinter befinden sich unter anderem die Saunalandschaft und der Beautybereich. Davor wird der Wellenbrecher verbreitert, erhöht und zu einer Aussichtsplattform ausgebaut. Auch auf dem ehemaligen Löschplatz gibt es schon Fortschritte zu entdecken. Der hoteleigene Parkplatz ist bereits gepflastert, auch der künftige Elbuferweg ist schon zu erkennen.

Die Empfangs-Crew des neuen Hotels, die in wenigen Wochen im weißen Haus sitzen wird, ist zurzeit im alten Fährhaus untergebracht und nimmt bereits jede Menge Anmeldungen und Reservierungen entgegen. "Ein virtuelles Hotel steht ja schon länger", sagt Kahle. "Wir haben bereits mehr als 500 Buchungen von Gästen, die hier eine Woche und mehr Urlaub machen wollen." In seiner Fantasie hat der Geschäftsführer vor allem ein Bild vor Augen: die Lounge und die Bar mit offenem Kamin, einer großzügigen Terrasse davor und einem herrlichem Elbblick. Diesen und auch alle anderen Plätze möchte Kahle mit ganz vielen Menschen teilen und genießen. "Jeder ist in unserem Haus willkommen und kann an allem teilhaben", sagt er.