Nachruf

Sie war immer für andere da

Ochsenwerder (ten). Die Trauer auf dem Gauert, bei der Familie und in der Nachbarschaft ist groß: Astrid Speck-Blecken ist tot. Die 75-Jährige starb am Freitag überraschend an den Folgen eines geplatzten Aneurysmas.

Als wahre Kämpferin hatte Astrid Speck-Blecken in ihrem Leben schon viele gesundheitliche Hürden genommen. In ihrer positiven, fröhlichen Art ließ sie sich nie entmutigen, beflügelte auch die Menschen um sich herum. Astrid Speck-Blecken, Mutter zweier Söhne und liebevolle Oma für vier Enkelkinder, galt als sehr selbstbewusste, emanzipierte Frau, die sich gern für andere eingesetzt hat. Ihr außerordentliches soziales Engagement wurde 1992 von höchster Stelle gewürdigt: Sie erhielt das Bundesverdienstkreuz.

Anfang der 1960er-Jahre hatte Astrid Speck-Blecken den Ochsenwerder Ortsverband der Landfrauen gegründet, dem sie 30 Jahre lang vorstand. Auch bei den "Veer- un Marschlanner Rundümwiesern" gehörte sie vor 25 Jahren zu den Frauen der ersten Stunde. Sie präsentierte Touristen bei Busfahrten die Schönheiten des Landgebiets. Und sie wurde nie müde, für die Produkte aus der Region zu werben. Viele Jahre lang hatte sie mit ihrem Mann Jürgen Speck Gemüseanbau betrieben. "Was sie in die Hand nahm, hat auch geklappt", sagt Heidi Rohde, ebenfalls Landfrau und Rundümwieserin. Astrid Speck-Blecken bleibt in bester Erinnerung.