Christrosentage

Faszinierendes Farbenspiel

Kirchwerder (wi). Während der Garten erst langsam aus dem Winterschlaf erwacht, strecken sie bereits ihre Blüten hervor. Christrosen (lateinisch: Helleborus) finden immer mehr Liebhaber.

Kein Wunder, sind sie doch von den frühen Stauden nicht nur die ersten, die blühen, "sondern auch die attraktivsten", sagt Jan Janßen. Um zu zeigen, wie vielfältig das Farbenspiel der orientalischen Hybriden ist, lädt er für dieses Wochenende zu "Christrosentagen" an den Kirchwerder Hausdeich 182 ein.

Die Farbpalette reicht von Weiß und Gelb über Rosa und Apricot bis hin zum fast schwarzen Violett. Hinzu kommen die kontrastreichen Muster in den Blüten einiger Sorten. Ebenso variantenreich präsentiert sich der Aufbau der Blüten - von fünf Blättern bis prall gefüllt.

"Die winterharte Staude liebt schattige oder halbschattige Plätze unter Laubbäumen und an Hängen", sagt der Gärtnermeister. "Der humose Boden sollte nährstoffreich, kalkhaltig und durchlässig sein." Jede Pflanze ist ein Unikat und wenn sie sich versamt, "hat man alle möglichen Farben im Garten", sagt Janßen.

Liebhaber von Raritäten kommen auch bei dem Kamelien-Spezialisten Michael von Allesch und dem Kräuter-Experten Michael Camphausen, die sich ebenfalls an der Ausstellung beteiligen, auf ihre Kosten. Von Allesch zeigt eine Auswahl seiner 600 bis 700 Kameliensorten - darunter auch zahlreiche winterharte. "Camphausen hat sich vor allem mit seiner fantastischen Sammlung winterharter Thymianpflanzen einen Namen gemacht", sagt Janßen.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, sollte in die Scheune am Kirchwerder Hausdeich kommen. Geöffnet ist am Sonnabend und Sonntag jeweils von 10 bis 18 Uhr.