Vereine

Singen ist ihre Passion

Ochsenwerder (elö). Mit einer musikalischen Reise um die Welt begann gestern im Gasthaus "Zum Ortkathen" das 137. Stiftungsfest des Gesangvereins "Germania" Ochsenwerder.

Vorsitzender Karl-Heinz Meyen begrüßte im voll besetzten Saal zahlreiche aktive und passive Mitglieder und deren Frauen. Unter ihnen auch Ehren-Chorleiter Peter Krüger.

Krüger hatte nach langjähriger, engagierter Arbeit vor zwei Jahren sein Amt zur Verfügung gestellt. Er freut sich nun, dass er in Emanuel Ratcu einen würdigen Nachfolger gefunden hat. Der 30-jährige Rumäne hat vor 25 Jahren auf Wunsch seiner Mutter, die in Bukarest begeisterte Chorsängerin war, angefangen, Klavier zu spielen.

Auch ihn hat die Musik nach anfänglichem Zögern gefangen genommen. So lag es nahe, dass er nach dem Schulabschluss drei Jahre am Konservatorium ein Studium absolvierte. Im Jahr 2000 zog es ihn nach Deutschland. 2004 erwarb er in Lübeck sein Diplom für Orgel und Klavier. Es folgte der Abschluss des Studiums der Kirchenmusik. Zudem studierte er sechs Semester Musikerziehung. Nach fünf Jahren in München zog es Ratcu 2007 nach Hamburg.

Männer, die lange Jahre dem Chorgesang treu sind, ehrte die Kreisvorsitzende Marita Sannmann. Sie gratulierte Bernd Krambeer. Als "Barmbeker Jung" hatte er vor 50 Jahren die ersten Lieder im "Jungen Chor" geschmettert. Später sang er im Blankeneser Chor "Felicitas Kuckuck". Seit dem Umzug nach Ochsenwerder agiert der zweite Bass bei "Germania".

40 Jahre dabei ist der erste Bass Uwe Sievers. Seit 25 Jahren gilt für Fritz Weber und Werner Sachtleben das Singen als schönste Nebensache der Welt. Dank galt zudem Heini Kaakschlief. Er führt seit mehr als 50 Jahren die Bücher.