NS-Verbrechen

Die Gedenkstätten in Hamburg auf einen Blick

Hamburg/Neuengamme (wi). Ein lebendiges Erinnern bedarf immer auch der Verknüpfung mit konkreten Erlebnissen, Personen und nicht zuletzt Orten. In Hamburg erinnern 75 Gedenkstätten - versehen mit Denkmälern und Informationen - an die Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft.

Die Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit dem Titel "Die Orte bleiben", die jetzt in der Diele des Hamburger Rathauses eröffnet wurde, präsentiert Gedenkstätten zur Erinnerung an die Judenverfolgung und an andere Opfer, an Konzentrationslager und andere Orte der Verfolgung, an den Bombenkrieg und an Stätten des Widerstands. Sie bilanziert Entwicklung, Stand und Perspektiven des Gedenkens. Denn mit dem Verlust derjenigen, die aus eigenem Erleben berichten können, wird den Orten künftig noch stärker die Aufgabe zukommen, die Erinnerung und das geschichtliche Vermächtnis zu wahren.

Die Ausstellung kann bis Freitag, 13. Februar, besucht werden. Sie ist montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Parallel zur Ausstellung erschien auch das Buch "Gedenkstätten in Hamburg - Wegweiser zu den Stätten der Erinnerung an die Jahre 1933 - 1945", das die Gedenkstätten gesammelt aufführt und mit ihren besonderen Perspektiven beschreibt.