Krippe

Diese Weihnachtsgeschichte spielt in Vierlanden

Neuengamme (wi). Nicht im fernen Bethlehem, sondern in den Vierlanden spielt die Weihnachtsgeschichte, die Günther Dahm in einem Intarsienbild erzählt, das er 1996 schuf.

Zwar leben Maria und Josef mit ihrem Jesuskind auch in einem Stall. Doch statt der Heiligen drei Könige besuchen gut gekleidete Vierländer, die aber mehr mit sich selbst als mit dem Heiland beschäftigt sind, das Paar. "Wahrscheinlich reden sie schon wieder über Blumen und Gemüse", meint der Tischler schmunzelnd. Ein paar geschäftstüchtige Frauen wollen sogar etwas verkaufen.

An der Stallwand lehnt ein Besen, der Sauberkeit symbolisiert, daneben ein Wagenrad, das für Mobilität steht. Die Säge, die an einem Nagel hängt, symbolisiert das Handwerk und der Korb den Handel.

Der Neuengammer fertigte das Bild für einen Lohbrügger Krippensammler an. Es ziert eine Schranktür und kann umgedreht werden. Auf seiner Rückseite befinden sich Spatzen und Rotkehlchen. "Man will ja nicht das ganze Jahr eine Krippe sehen", sagt Dahm.