Verkehr

Schulweg soll sicherer werden

Ohne Wenn und Aber unterstützte die SPD die beiden Anträge der CDU zum Thema "Schulwegsicherung im Umfeld der Kirchwerder Schule".

Zum einen soll geprüft werden, ob im Kreuzungsbereich Kirchwerder Hausdeich/Kirchenheerweg eine Mittelinsel und eine Fahrbahnverschwenkung möglich wären und wie viel sie kosten würden. Außerdem wird Tempo 30 für den südlichen Kirchwerder Hausdeich vorgeschlagen. Im zweiten Antrag will die CDU elf Punkte umsetzen, die helfen sollen, den Kreuzungsbereich an der Schule sicherer zu machen - unter anderem das Aufstellen zusätzlicher Verkehrszeichen.

Beraten wollte sich die CDU noch in puncto Straßenzustandsbericht. So gab es auch bei der jüngsten Sitzung des Regionalausschusses keinen Beschluss zum SPD-Antrag, den Etat für die Unterhaltung der Straßen "deutlich zu erhöhen".

Wie berichtet, weist der Straßenzustandsbericht des Bezirksamtes 38 Straßen auf, die sich alle "in einem sehr schlechten Zustand" befinden. Sie zu sanieren würde mit geschätzten 15,2 Millionen Euro zu Buche schlagen - wobei zwei Drittel der Kosten auf das Landgebiet entfallen. Zur Verfügung stehen aber jährlich lediglich 1,5 Millionen Euro. Zu wenig, um die Missstände in absehbarer Zeit zu beheben, meinten die Sozialdemokraten. Ihr Antrag wurde nun in die Bezirksversammlung überwiesen. Dort soll am 27. November über ihn entschieden werden.

Auch in puncto "Kleingartenflächen im Raum Kirchwerder" meldete die CDU noch Beratungsbedarf an. Wie berichtet, sollen 59 Lauben nördlich des Süderquerwegs, die widerrechtlich errichtet wurden, auf vier Quadratmeter kleine Schuppen zurückgebaut werden. SPD und CDU schlugen hingegen ein moderateres Vorgehen vor: zeitlich begrenzte Nutzungen der Lauben, die weder weitergegeben noch vererbt werden dürfen. Keine akzeptable Lösung für das Bezirksamt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Nun soll im Januar erneut beraten werden.

( (wi). )