KREISLIGA-Kolumne

FSV Geesthacht rutscht aus, MSV Hamburg ist Meister

Geesthachts Dursun Yurtoglu (links, Archivbild) erzielte einen Dreierpack.

Geesthachts Dursun Yurtoglu (links, Archivbild) erzielte einen Dreierpack.

Foto: Olaf Damm / Damm Pictures

Obwohl der FC Lauenburg schon vor dem Spiel gegen den FSV als Absteiger feststand, sorgte das Schlusslicht für eine Überraschung.

Befreit aufgespielt:

Nach dem Sieg von Willinghusen war der Abstieg des FC Lauenburg aus der Fußball-Kreisliga 3 bereits vor dem Nachbarschaftsduell gegen den FSV Geesthacht besiegelt. Trotzdem legten sich die Lauenburger noch mal ordentlich ins Zeug. Nach 24 Minuten führte das Schlusslicht gegen den Zweiten 3:0. „Fußballerisch sind andere Mannschaften in der Liga schlechter. Aber ohne Struktur reicht es halt nicht“, sagte FSV-Ligamanager Ismail Gök. Einzig dem Ex-Lauenburger Dursun Yurtoglu, der einen Dreierpack zum 4:4-Endstand beisteuerte, hatten es die Geesthachter zu verdanken, dass sie Platz zwei verteidigten.

Unverhofft zum Titel

Die Spieler des MSV Hamburg waren nach dem 4:1 bei Düneberg II bereits auf dem Weg nach Hause, als die Kunde vom Ausrutscher ihres Verfolgers FSV Geesthacht kam. Dadurch war der MSV vorzeitig Meister. „Damit hatten wir echt nicht gerechnet. Wir wollten schön am nächsten Spieltag gegen Willinghusen feiern“, sagte MSV-Coach Markus Puder, der selbst gerade auf dem Weg zur Arbeit war, als er vom Bezirksliga-Aufstieg erfuhr.

Held des Tages

Obwohl Atlantik 97 die ganze zweite Hälfte in Unterzahl spielte, dominierte der BFSV die Partie beim SV Hamwarde nach Belieben. Doch Latte, Pfosten, ein überragender SVH-Torwart Matthias Peter und zu große Verspieltheit der Gäste verhinderten eine Gästeführung. Trotzdem gab es in der Nachspielzeit die große Siegchance. Doch Peter hielt erst einen Strafstoß von Erich Iwanow und kratzte auch den Nachschuss von Sergej Jeriomenko von der Linie – Endstand 2:2.

Wie ausgetauscht

In der Hinrunde nur Vorletzter, jetzt schon drei Spieltage vor Ultimo gerettet. Der SV Börnsen II hat die größte Verwandlung der Saison hingelegt. „Vielleicht erreiche ich die Spieler besser“, rätselte Trainer Christian Somann, der nach der Hinrunde vom „Co“ für den gefeuerten Mario Friedrich aufgerückt war.

Schiedsrichter beschützt

Nach dem 3:4 beim SCVM III und drei Ampelkarten gegen sich waren die Spieler aus Hausbruch-Neugraben außer sich. Sie gingen den Schiedsrichter an und bedrohten ihn. Nur dank des Schutzes der Hausherren kam er heil nach Hause. „Er hat ohne Gespann ordentlich gepfiffen“, sagte SCVM-Coach Oliver Albers.