Lauenburg

Für die Elbdiven geht es jetzt um die Wurst

Nach 28:21 in Neumünster  LSV mit „Endspiel“ um Platz zwei

Lauenburg.  In Abwesenheit der verletzten Suelin Demir ist Sarie Stapelfeldt auf der rechten Seite der Lauenburger SV gesetzt. Carsten Mahnecke, Trainer der LSV-Handballerinnen, hat die gelernte Rückraumspielerin schon länger zur Rechtsaußen umfunktioniert. Und dort hat die 20-Jährige eine enorme Entwicklung durchlaufen. „Sie kann so ihre Schnelligkeit ausspielen. Auch ihre Trefferquote wird besser“, lobt Mahnecke. Beim 28:21-Erfolg in der Schleswig-Holstein-Liga bei der SG Wittorf/FT Neumünster (kurz WIFT) war Sarie Stapelfeldt mit acht Toren beste Werferin der Elbdiven.

„Es war aber ein merkwürdiges Spiel mit einem harten, stumpfen Boden“, resümierte Coach Mahnecke. Dabei verlief die erste Hälfte ausgeglichen. Mal lag WIFT mit zwei Toren vorn (8:6, 14.), mal die LSV (8:10, 19.), die auch beim Seitenwechsel mit 15:13 in Front lag.

Nach der Pause verschob die LSV-Abwehr dann wesentlich besser. Neumünster musste nun viel investieren, um überhaupt zum Torabschluss zu kommen. „Wir haben das Spiel in der Deckung gewonnen“, sagte Mahnecke. Sein Team zog über 20:15 (35.) bis auf 27:14 davon (48.), ließ kurz die Zügel schleifen (24:20, 54.), siegte aber letztlich ungefährdet mit 28:21.

Am Sonnabend (17 Uhr, Schulstraße) kommt es nun gegen den TSV Alt Duvenstedt zum vorentscheidenden Spiel um den zweiten Platz und die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation. „Ich will darüber eigentlich gar nicht viel reden, um nicht zu sehr Druck aufzubauen“, sagt Mahnecke.
LSV-Tore: S. Stapelfeldt (8), Lemmermann (7/4), Blaschke (6), Reimers (4), A. Stapelfeldt (4), Mehrkens (1).