Nach Aumühler 19:41-Niederlage

Nielsen: „Frage der Zeit, wann wir belohnt werden“

Aumühle.  Schon in Bestbesetzung wäre die Partie bei der HSG Ostsee Neustadt/Grömitz für die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf eine nahezu unlösbare Aufgabe gewesen. Zu allem Überfluss fehlten „Füchse“-Trainer Holger Nielsen im Gastspiel beim Oberliga-Spitzenreiter auch noch sieben Akteure. Darunter mit Aaron Schellenberg und Abwehrchef Christoph Schlüter zwei Stützten des Schlusslichts. Das Resultat fiel entsprechend aus, Aumühle unterlag mit 19:41.

Die Personalsituation des TuS war derart angespannt, dass mit Jonah Born ein Torhüter im Feld auflief. Dafür lösten die Gäste die Aufgabe beim Team von Trainer Thomas Knorr, der zwischen 1994 und 1998 viermal deutscher Meister mit dem THW Kiel wurde, 22 Minuten lang anständig. „Danach haben wir zu viele Bälle im Angriff weggeworfen und viele Tempogegenstöße bekommen“, sagte Nielsen. Folge: Der bis dahin knappe 8:11-Rückstand wuchs bis zur Pause auf 8:18 an. Nach dem Wechsel wurde es nicht besser – im Gegenteil. „Ostsee hat ganz andere Voraussetzungen als wir. Ein bisschen mehr wollten wir das Ergebnis aber schon in Grenzen halten“, resümierte Nielsen.

Obwohl der Aufsteiger nun 16 von 19 Partien verloren hat, betont der Coach: „Wir sind auf Oberliga-Niveau angekommen. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir belohnt werden.“ Vielleicht ja schon am Sonnabend wenn mit der HSG We/He/De ein Gegner zum TuS kommt, der eher auf Augenhöhe ist. Anwurf gegen den Tabellenzehnten ist um 19.15 Uhr (Ernst-Anton-Straße).
TuS-Tore: Pöhner, E. Schlüter, Weidner, Karzek, Dippert (je 3), Hahn (2/1), Dehling, Born (je 1).