Sportgericht

GSK Bergedorf komplett ausgeschlossen

Bergedorf (dsc). Bislang war nach einem tätlichen Angriff auf einen Linienrichter im Oddset-Pokal nur die erste - und einzige - Mannschaft des GSK Bergedorf vom Spielbetrieb ausgeschlossen.

Nun hat der Hamburger Fußball-Verband (HFV) das Urteil auf den ganzen Verein ausgeweitet. Damit ist auch die beabsichtigte Neu-Meldung eines Untere-Herren-Teams hinfällig. Grund für den Total-Ausschluss sind ausstehende Strafgeldzahlungen in vierstelliger Höhe. Gegen das Urteil können die Bergedorfer noch Einspruch einlegen.

Bei der Verhandlung am Mittwochabend war jedoch kein Vertreter des GSK, dessen "Erste" als erste Absteiger aus der Landesliga feststeht, anwesend. "Wir wollen sowieso bei Null in der Kreisklasse anfangen", sagt Kassenwart Kamuran Pelek, der den Verein nach außen vertritt. Offiziell ist zwar noch Veli Acar der Vorsitzende, dieser hat sich aber seit geraumer Zeit zurückgezogen. Sein Stellvertreter Dogan Yildirim ist aufgrund der Vorkommnisse aus dem Pokalspiel gegen Concordia bis Ende 2014 gesperrt.

Ob die Bergedorfer aber am Beginn der Spielzeit 2013/14 tatsächlich in der Kreisklasse antreten dürfen, ist fraglich. Laut HFV-Sprecher Carsten Byernetzki gilt der Vereinsausschluss solange, bis die Schulden des GSK beglichen sind.