GSK Bergedorf

Der "Plan B" heißt TSV Reinbek

Volker Gast und Matthäus Kosik

Foto: Bode / Hanno Bode

Bergedorf. Die Saison für den Fußball-Landesligisten GSK Bergedorf ist vorbei. Das Verbandsgericht als höchste Instanz des Hamburger Fußball-Verbandes hat die Sperre des Vereins bis zum 30. Juni 2013 bestätigt. Für die betroffenen Spieler zeichnet sich derweil eine Lösung ab. Die Mannschaft könnte im Block zum Bezirksligisten TSV Reinbek wechseln.

Beide Seiten bestätigten am Freitag auf Nachfrage der Redaktion ihr Interesse. "So viele Spieler auf einen Schlag zu integrieren, wäre für uns kein Problem", sagte der TSV-Abteilungsleiter Andreas Hübner. Der Tabellenletzte der Bezirksliga leidet unter Spielermangel, musste zuletzt eine Partie gar nur zu zehnt bestreiten.

Auch beim GSK ist man Feuer und Flamme. "Ich bin sehr froh über das Angebot aus Reinbek", betonte Coach Hakan Karadiken. Auch die Trainerfrage ist bereits geklärt. "Ich wäre Liga-Obmann und Rainer Buschke bleibt Trainer", traut sich Karadiken auch diese Position zu.

Doch nicht alle Bergedorfer Spieler sind von der Idee angetan. GSK-Kapitän Joe Warmbier zum Beispiel will auf keinen Fall in der Bezirksliga spielen: "Ich möchte mich fußballerisch weiterentwickeln."

Zunächst aber möchte Warmbier weiter für den GSK spielen, bis eine endgültige juristische Entscheidung gefallen ist. Unmittelbar nach dem Urteilsspruch kündigte GSK-Anwalt Thomas Hansen-Siedler an, nun vor das Landgericht ziehen zu wollen. Die für Sonnabend angesetzte Partie der Bergedorfer beim Rahlstedter SC wurde vom HFV abgesetzt. In der kommenden Woche will der Spielausschuss entscheiden, ob auch alle anderen GSK-Partien gestrichen werden sollen.

Ausführlichere Informationen zu den Hintergründen finden Sie in der Sonnabend-Ausgabe der Bergedorfer Zeitung/Lauenburgische Landeszeitung.

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