Oberliga

SC Vier- und Marschlande zum Siegen verdammt

Bergedorf (dsc). Ein Punkt nach sieben Partien, erst drei Tore erzielt, Tabellenplatz 18 in der Fußball-Oberliga - und trotzdem heimst der SC Vier- und Marschlande Woche für Woche Lob der gegnerischen Trainer ein.

"Dafür können wir uns nichts kaufen. Es geht um Zählbares", betont SCVM-Trainer Benjamin Scherner. Am Sonntag, im Heimspiel gegen den SV Lurup (15 Uhr, Sporthallenweg), soll, ja muss, der Knoten endlich platzen.

"Wir sind zum Siegen verdammt", weiß Scherner (26), der mit zwölf Punkten aus den kommenden sechs Partien den Anschluss uns Tabellenmittelfeld schaffen will. Die weiteren Gegner heißen Meiendorf, Paloma, Rugenbergen, BU und Bramfeld. "Dafür müssen wir endlich unsere Chancen nutzen und in jeder Minute hellwach sein", sagt der jüngste Oberligacoach.

Zwei alte Hasen im Geschäft, Thomas Titze (Buchholz 08, seit zehn Jahren im Amt) und Torsten Henke ( SV Curslack-Neuengamme /im elften Jahr), treffen mit ihren Mannschaften zeitgleich in der Nordheide aufeinander (15 Uhr, Seppenser Mühlenweg). In der Vergangenheit lieferten sich beide Teams meist knappe Duelle. Die Buchholzer sind neben Elmshorn in dieser Saison als einzige noch ungeschlagen. "Ich hätte nichts dagegen, wenn sich das jetzt ändert", sagt Henke, der in Buchholz bis auf Pascal Nägele (Freigabe fehlt) aus dem Vollen schöpfen kann.

Ganz anders ist die Situation immer noch bei Bergedorf 85. "Zwölf Spieler plus Ersatztorwart werden wir mindestens", flüchtet sich "Elstern"-Coach Berkan Algan vor dem Spiel gegen den Bramfelder SV in Galgenhumor (Sonntag, 15 Uhr, Sander Tannen). Immerhin soll "nach meinem Kenntnisstand" (Algan) die Freigabe für Tarik Cosgun (zuletzt VfB Lübeck) vorliegen. "Wir wollen uns nur vernünftig präsentieren", sagt Algan.