Eric Johannesen

Achter eilt weiter von Sieg zu Sieg

Bergedorf (olü). Die Serie wird langsam unheimlich.

Seit den Olympischen Spielen von Peking 2008 ist der Deutschland-Achter in 34 Rennen nun ungeschlagen. Und auch beim zweiten Weltcup dieses Jahres ließen sich die Ruderer um Eric Johannesen vom RC Bergedorf den Sieg nicht nehmen. Auf dem Rotsee in Luzern gewann das deutsche Paradeboot mit einer knappen halben Länge vor Großbritannien und Kanada, das im Vorlauf eine neue Weltbestzeit gefahren war.

Vom ersten Schlag an bestimmten die Deutschen das Rennen. Nach der Hälfte der Strecke führten die Briten in einem extrem harten Wettbewerb mit einem Luftkasten. Im Endspurt machten Johannesen und Co. dann alles klar und lagen im Ziel über eine Sekunde vorn. "Das war eine tolle Teamleistung. Wir haben uns auf ein hartes Rennen eingestellt, die Aufgabe gut gelöst und viel Spaß gehabt", sagte der 23-jährige Johannesen. Richtig begeistert zeigte sich Bundestrainer Ralf Holtmeyer: "Die Stabilität der Mannschaft ist beeindruckend. So etwas habe ich noch nicht erlebt." Für Martin Sauer hatte der Sieg hingegen ein feuchtes Nachspiel. Die Mannschaft packte den Steuermann und warf ihn im hohen Bogen in den Rotsee.