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Fußball-Landesliga

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SV Börnsen - VfL Lohbrügge (Sonnabend, 15 Uhr, Hamfelderedder). Zwei Tage ließ VfL-Trainer Sven Schneppel seine Mannschaft trauern, dann galt es, den Blick auf das Derby zu richten. "Wir dürfen nicht die Köpfe hängen lassen", weiß der VfL-Trainer. Lohbrügge ist nach der 0:1-Niederlage gegen den TSV Sasel auf den vierten Rang abgerutscht, muss nun darum kämpfen, nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Vor dem Derby meldeten sich Ricardo Nunes, Felix Bültemann und André Feddern wieder zurück. "Ihre Ausfälle konnten wir nicht kompensieren", gesteht Schneppel. Jetzt muss er nur noch auf Jurij Braun (Zerrung) verzichten.

Beim SVB läuft es derweil wie am Schnürchen. Aus den vergangenen vier Spielen holte die Elf von Trainer Marcel Greve neun Punkte. "Vielleicht haben wir dadurch einen kleinen psychologischen Vorteil", hofft der Coach. "Wir sind derzeit ziemlich gefestigt." Nicht nur Greve hat erkannt, dass das Lohbrügger Spiel sehr von Regisseur Ricardo Nunes abhängt. Eine Manndeckung wird er für den 27-Jährigen allerdings nicht anordnen. Die "Doppel-Sechs", die wohl erneut Norman Strickert und Andreas Fidanakis bilden werden, wird vielmehr eine "indirekte Doppelbewachung" (Greve) bieten. "Außerdem haben wir die 2:3-Niederlage im Hinspiel nicht vergessen und brennen auf die Revanche", schließt Coach Greve.

TuS Dassendorf - Rahlstedter SC (Sonntag, 15 Uhr, Wendelweg). Michael Funk redet nicht um den heißen Brei herum. "Jedes Team steht auf dem Platz, den es verdient", gibt der TuS-Obmann zu Protokoll. Dass der Aufsteiger aus Rahlstedt auf dem zweiten Rang platziert ist, während Dassendorf im Tabellenmittelfeld festsitzt, ficht ihn nicht an. Gegen den RSC drohen erneut Daniel Buchholz und Björn Reimers (beide Sprunggelenk) ebenso auszufallen wie Karim Cissé und Dennis Juhl (rotgesperrt).

SC Schwarzenbek - SV Wilhelmsburg (Sonntag, 15 Uhr, Schützenallee). "Die Partie ist wie ein Endspiel", sagt Schwarzenbeks Berthold Raasch. "Wir haben nur noch Endspiele", beschwichtigt Trainer Kim Koitka. "Egal, ob Sieg oder Niederlage - die Saison ist noch lang." Die besondere Bedeutung ist aber offensichtlich: Mit einem "Dreier" stünde der SCS sieben Punkte vor dem SVW.

TSV Neuland - Oststeinbeker SV (Sonntag, 15 Uhr, Neuländer Elbdeich). Die Anspannung in Oststeinbek steigt. Aufgrund des schlechten Abschneidens der Hamburger Teams in der Regionalliga wird ein Aufstieg in die Oberliga als Tabellenzweiter unwahrscheinlicher. "Der Druck wird größer", weiß OSV-Trainer Stefan Kohfahl. Um Meister zu werden, ist ein Sieg beim TSV mithin Pflicht.

In einem Nachholspiel besiegte der SC Concordia II den SV Wilhelmsburg mit 1:0.

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