Analyse

Aus der Fußball-Kreisliga

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Trainerwechsel : Trainerwechsel beim SC Wentorf II: Valentin Schäfer wurde seines Amtes enthoben, für ihn leitet jetzt Collins Bobie die Übungseinheiten. Der 29-Jährige geht normalerweise für die Wentorfer als Stürmer auf Torejagd, muss allerdings derzeit wegen eines Knorpelschadens im Knie passen. Während Schäfer kein Wort über seine Demission beim Tabellenneunten verlieren möchte, bringt Bobie ein wenig Licht ins Dunkel. "Es gab zuletzt einige Ungereimtheiten im Team, und einige Spieler haben sich bereits verabschiedet", erklärt der Interimstrainer, der bis zum Ende der Saison zugesagt hat. Gegen Weiß-Blau 63 musste er gleich seine erste Niederlage hinnehmen: Endstand 0:3.

Was für eine Serie : Eine Serie und kein Ende. "In der Bundesliga ist der VfL Wolfsburg seit der Winterpause ungeschlagen. Das ist in aller Munde", weiß Michael Lemke, Trainer des SC Wentorf, um süffisant hinzuzufügen: "Wir haben seit dem ersten Spieltag nicht mehr verloren." Damals siegte die Lauenburger SV 4:1. Lang ist's her.

Was für ein Spiel : Die Fußballer des Oststeinbeker SV II besiegten den Horner TV mit 7:2. Doch der Trainer war nicht zufrieden. "Wäre der Gegner nicht Horn gewesen, hätten wir wohl nicht gewonnen", bemängelte Kenny Lorenzen die schlechte Einstellung seines Teams. Nur einer hatte den Coach dann doch überzeugt. Winterneuzugang Harun Ileri (zuletzt SV Billstedt-Horn) erzielte nicht nur drei Treffer selbst, er bereitete die restlichen vier auch noch vor. Selbst den Handelfmeter, den Dariusz Almasi zum 2:0 verwertete, holte Ileri heraus.

Kampf am Sonntagmorgen: Der VfL Lohbrügge II und der Spieltermin am Sonntagmorgen - das passt einfach nicht. Zwar gewannen die Lohbrügger ihre Partie beim Willinghusener SC II mit 3:0, spielerisch aber blieb viel Luft nach oben. "Wenn ich die vergangenen 15 Jahre Revue passieren lasse: Am Sonntagmorgen hat das Team nur ganz selten Leistung abgerufen", erinnert sich Betreuer Edmund Corinth. "Ich weiß dann schon im Voraus, dass das wieder ein Krampf wird."

Immer mit der Ruhe : Auch nachdem der SV Hamwarde den SV Bergedorf-West mit 7:0 abgefertigt hat, bleibt Fritz Manke auf dem Teppich. "Unser Ziel bleibt, uns im Vergleich zum siebten Platz in der Vorsaison zu verbessern", gibt der SVH-Trainer zu Protokoll. Die Chancen stehen gut. Nach dem 12. Sieg der Spielzeit haben die Hamwarder nun bereits zwölf Zähler Vorsprung auf den siebten Rang.

Grüner Tisch : In der 88. Spielminute war die Partie zwischen dem WSC II und dem FC Lauenburg beim Stand von 1:1 nach Protesten der Gäste abgebrochen worden. Nun hat das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbands sein Urteil gesprochen: Das Duell wird mit 3:0 für Willinghusen gewertet.

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