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Aufenthalt in Deutschland

Das Ausländerrecht unterscheidet drei legale Aufenthaltsformen für Migranten. Neben dem Asyl und der Aufenthaltserlaubnis gibt es auch die Duldung. Für Flüchtlinge kommt oft nur Letztere in Frage. Wer nicht auf dem See- oder Luftweg nach Deutschland gekommen, also über einen "sicheren Drittstaat" ohne Genehmigung in die Bundesrepublik eingereist ist, hat kein Anrecht auf Asyl und wird stattdessen lediglich geduldet. Die erste Fachanweisung der Behörde für Inneres aus dem Jahr 2006 bietet Geduldeten, die sich seit mindestens acht Jahren ununterbrochen in Deutschland aufhalten, die Möglichkeit, ihren dauerhaften Aufenthalt zu legitimieren. Dafür muss ein potenzieller Arbeitgeber dem Antragsteller eine feste Beschäftigung in Aussicht stellen.

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