Basketball

Die TSG scheitert an sich selbst

Bergedorf (vg). Bis drei Minuten vor Schluss führten die Basketballer der TSG Bergedorf in der 2. Regionalliga überraschend gegen den Tabellendritten Lübecker TS.

Dann jedoch waren die Hausherren mit ihrer Kraft am Ende. So setzten sich die Gäste schließlich etwas glücklich mit 94:91 durch.

Auf Bergedorfer Seite waren die Schuldigen an der Niederlage schnell gefunden. "Es war erschreckend, wie überfordert die Schiedsrichter mit der Intensität dieses Spiels waren", beklagte sich TSG-Trainer Hermann Dietrich. 40 Fouls ahndeten die Unparteiischen im Verlauf der Partie, 21 auf Bergedorfer, 19 auf Lübecker Seite.

Dass die TSG am Ende mit leeren Händen dastand, war vor allem ihrer Sorglosigkeit zuzuschreiben. Nach starkem ersten Viertel (21:12) drehte Spielmacher Toni Feireisl auf und versenkte fünf Dreier in Folge. Mit 18 Zählern (39:21) lagen die Bergedorfer zwischenzeitlich in Führung, bevor Lübeck mit einem 12:0-Lauf zurück ins Spiel fand. Bereits zur Halbzeitpause (41:39) war es wieder eine enge Partie.

Im dritten Viertel setzte sich die TSG erneut ab (77:63), doch danach ließ sich die kräftezehrende Pressdeckung über das gesamte Feld nicht länger durchhalten. Die Lübecker nutzten die steigende Fehlerquote bei den Hausherren, um die Partie doch noch zu drehen.

TSG-Punkte: Feireisl (28), Schirmer (21), Georgiev (15), Kruszewski (14), Lauschkin, Kröger (je 4), Kabukcu (3), Fock (2).

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