Fußball

Dauerspieler in der Halle

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Düneberg (dsc). Ein Batterie-Hersteller warb einst mit dem Slogan "Sie läuft und läuft und läuft". Beim Fußball-Hallenturnier des Düneberger SV durfte dieser Satz getrost auf die Spieler der HT 16 umgemünzt werden.

Nachdem die Spieler von Erdinc "Schoko" Özer bereits beim Cup des DSV II am Morgen mitgekickt hatten (4. Platz, Sieger SV Müssen), sprangen sie kurzerhand für die TSV Reinbek, die erst am Vorabend abgesagt hatte, ein. Und, was kaum zu erwarten war, nach einem wahren Fußball-Marathon standen sie nach neun langen Stunden im Endspiel um den "Rexona-Cup". "Unglaublich! Wir stehen im Finale", konnte es Özer selbst kaum fassen. Hier war allerdings Endstation. Nach Siebenmeterschießen hatte die Hamburger Turnerschaft von 1816 gegen ein All-Star-Team mit 1:2 das Nachsehen.

Die Gastgeber ereilte in der Vorschlussrunde gegen den gleichen Gegner das Aus. 1:2 hieß es nach zwölf Minuten Spieldauer. Am Ende belegte der DSV Platz vier. Im kleinen Finale unterlagen die Düneberger dem großen Turnierfavoriten, dem SV Börnsen mit 0:1 (Tor: Sebastian Busch). Kleiner Trost: Mit Sören Deutsch stellte der SVB zumindest den besten Torschützen (fünf Treffer).

Der beste Torwart des Turniers, Gunnar Falck vom VfL Grünhof-Tesperhude, konnte mit seinen Paraden derweil nicht verhindern, dass sein Team den achten und letzten Platz belegte.

Besonders spannend machten es der mit einer gemischten Mannschaft angetretene SC Schwarzenbek und die SSV Schnakenbek im Spiel um Platz fünf. 2:2 hieß es nach der Schlusssirene, jetzt musste das Siebenmeterschießen die Entscheidung bringen. Dreimal traten die drei Schützen der beiden Vereine an den Punkt. Die ersten 17 fanden alle den Weg ins Netz. Erst der 18. (!) Schütze, Schnakenbeks Raik Meyer, scheiterte. Endstand: 11:10 für Schwarzenbek.

Durch diese ungewollte längere Pause konnten sich die ausgelaugten Dauerspieler der HT 16 wenigstens etwas länger verschnaufen - auch wenn es nicht zum Sieg reichte. Übrigens: Auch wenn sie netterweise eingesprungen waren, Startgeld musste Özers Team trotzdem ein zweites Mal bezahlen.

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