Tanzturnier

Weltmeister waren eine Klasse für sich

Glinde (vg). Es war ein rauschender Abend. Nach knapp sechs Stunden standen am Sonnabend die Sieger des Glinder Ranglisten-Sonderklasse-Tanzturniers im Bereich Standard fest.

Die Weltmeister über zehn Tänze, Christoph Kies und Blanca Ribas Turon vom TSC Excelsior Dresden, setzten sich erwartungsgemäß durch. Auf Platz zwei behaupteten sich die Zweiten der deutschen Rangliste, Michael Wenger und Melanie Ahl (Askania TSC Berlin), vor den Lokalmatadoren Stanislaw Hermann und Cathrin Hissnauer vom TSV Glinde.

Vor 350 Zuschauern im ausverkauften Tanzsaal am Sportplatz waren Hissnauer/Hermann mit ihrem Abschneiden zufrieden, war es den Dritten der deutschen Rangliste doch gelungen, auf den Täfelchen der Preisrichter den vor ihnen platzierten Berlinern immerhin fünf "Zweien" abzujagen. "Das Publikum war großartig. Wir haben das Haus wirklich zum Leben gebracht", freute sich Hissnauer.

Insgesamt hatten sich in Glinde 50 Paare auf die Jagd nach Ranglisten-Punkten gemacht. "Wir hatten einige kurzfristige Absagen, aber das ist normal", betonte der Veranstalter, TSV-Abteilungsleiter Walter Otto. Vier Ausscheidungsrunden mussten die sechs Finalisten überstehen. "Wir nehmen die ersten Runden bei so langen Turnieren immer zum Eintanzen", erläutert Hissnauer. Am Ende gab es das erwartete Ergebnis. Da die Glinder jedoch mit Abstand die Jüngsten unter den Spitzenpaaren sind, muss diese Reihenfolge nicht für alle Ewigkeit festgeschrieben sein. Für Hissnauer/Hermann geht die Jagd nach Ranglisten-Punkten am 7./8. Februar bei Turnieren in Antwerpen und Düsseldorf weiter.

Das Senioren-Turnier Sonderklasse Standard gewannen gestern die Finalisten der deutschen Meisterschaft, Oliver und Tanja Geulen vom TSC Tölzer Land. Das einzige Glinder Paar, Christoph und Violetta Rezulak, erreichte Platz 23 unter 57 Paaren.

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