Handball

Sensation knapp verpasst

Die Handballerinnen der Lauenburger SV standen kurz vor der Sensation. In der ersten Runde des NOHV-Pokals gegen den Regionalligisten TSV Owschlag führten die eine Klasse tiefer spielenden Lauenburgerinnen sechs Minuten vor dem Abpfiff mit 25:24, bestätigten ihre zuletzt tolle Form.

. Doch von den letzten vier Torchancen konnte einzig Meike Bitzer ihre verwerten. So behielten am Ende doch die Owschlagerinnen die Oberhand, siegten mit 28:26. Trübsal blasen wollte Rolf Ahrenbog dennoch nicht. "Wir haben uns hier teuer verkauft", freute sich der LSV-Trainer.

Nach einer kurzen Anlaufphase profitierten die Lauenburgerinnen von ihrer guten Vorbereitung. Ahrenbog hatte seine Schützlinge eindringlich auf die aggressive 5:1-Deckung der Gäste vorbereitet. Zwar lag die LSV schnell mit 0:3 zurück (4.), kam jedoch wenig später zum 4:4-Ausgleich (10.).

Auch nachdem die Gastgeberinnen ihre 16:13-Halbzeitführung nur vier Minuten nach Wiederanpfiff aus der Hand gegeben hatten und mit 16:17 zurücklagen, wurde Ahrenbog nicht bange: "Ich wusste, dass wir dranbleiben können."

Die 220 Zuschauern bekamen ein unglaublich schnelles Spiel zu sehen. Trotz der vielen Gegentore machten beide Defensivreihen noch viele Gelegenheiten zunichte.

LSV-Tore : Mehrkens (7/4), Streisel (5), Lucas, Schalk (je 4), Geschke (2), Bitzer, Asmussen, Jender, Krüger (je 1).

( (neu) )

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