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Hintergrund: Tischtennis

Selbst wenn der TSV Schwarzenbek oder die Tischtennis-Freunde Bergedorf/Vier- und Marschlande sich sportlich für die 2. Bundesliga qualifizieren würden, ein Aufstieg ist für beide Vereine derzeit utopisch. Der Grund ist simpel: Die 2. Liga ist einfach zu teuer.

Rund 50 000 bis 60 000 Euro werden als Kosten für eine Saison (Spieler, Fahrtkosten, Gebühren) veranschlagt. Beim aktuellen Zweitliga-Tabellenführer SV Siek (bei Ahrensburg) kommen beispielsweise zwei Aktive für die Partien extra aus Berlin. Doch schon die Antrittsgebühren verschlingen einen vierstelligen Betrag.

Mit ihren derzeitigen Teams wären sowohl Schwarzenbek als auch die TTF kaum konkurrenzfähig. "Damit würden wir uns keinen Gefallen tun", sagt etwa TSV-Spitzenspieler Björn Ungruhe.

( dsc )

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