SG Glinde-Reinbek

Von den Mitspielern im Stich gelassen

Glinde (vg). Nach der enttäuschenden 13:31 (5:12)-Niederlage der SG Glinde-Reinbek in der Handball-Landesliga der Männer beim TuS Lübeck 93 fällte SG-Spieler Kai Riecke ein vernichtendes Urteil über die Vorstellung seiner Mannschaft: "Am heutigen Tag hatte man eigentlich nicht den Eindruck, dass wir in der selben Spielklasse spielen."

Wenn die Saison so weiterläuft, dann müssen sie das wohl auch nicht mehr lange. Zum einen bleiben die Glinder und Reinbeker nach der Pleite weiter auf einem Abstiegsplatz hängen, zum andern darf sich Tabellenführer Lübeck berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg machen.

Der Tag hatte schon nicht gut begonnen. Durch kurzfristige Absagen von Spielern schrumpfte der Kader der SG vor der Abfahrt nach Lübeck praktisch stündlich zusammen. "Im Stich lassen" nennt man so etwas wohl. Der Ärger des übrigen Kaders war riesengroß. "Das erklärt aber nicht vollständig, wie wir uns in Lübeck präsentierten", wollte Riecke die Absagen nicht als Ausrede in Anspruch nehmen.

Dass es von der Einstellung her auch ganz anders geht, bewies Jascha Jacobi aus der "Zweiten", der spontan einsprang.

SG-Tore: P. Schadow (4), Hoth (4/1), Grunwald (2), K. Schadow, Riecke, Heuermann (je 1).

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