Probetraining

Zwischen Karriere-Planung und Oberliga-Alltag

Am Dienstag um 11 Uhr war es wieder soweit: Nils Pichinot absolvierte ein Probetraining beim Zweitligisten FC St. Pauli.

. Diesmal sogar unter den Augen von Teamchef Holger Stanislawski, der gerade im Rahmen seiner Ausbildung zum Fußball-Lehrer sein Trainerpraktikum bei den "Kiezkickern" absolviert. Doch von besonderer Aufregung war beim 19-Jährigen, der normalerweise in der Oberliga beim SV Curslack-Neuengamme spielt, nichts zu spüren. "Ich habe mittlerweile öfter vorgespielt und bin auch bei den St. Pauli-Profis relativ entspannt", sagt das Ausnahmetalent. Nach dem Training zeigten "Stani", Manager Helmut Schulte und Oberliga-Trainer Joachim Philipkowski Pichinot die Perspektiven auf. "Sie haben mir Potenzial bescheinigt, aber gesagt, dass mein Weg über die ,Zweite' führen würde", erklärt der Stürmer.

Die große Karriere vor Augen, den Meiendorfer SV vor der Brust (Sonnabend, 14 Uhr, Gramkowweg), der derzeit noch vor Bergedorf 85 und eben dem FC St. Pauli II die Tabelle anführt. Die Entscheidung über seine Zukunft - auch der VfL Wolfsburg zeigt Interesse - will Pichinot noch in diesem Jahr fällen.

Für die Partie gegen den MSV droht sein Sturmpartner Christian Spill auszufallen. Er klagt über Oberschenkelprobleme. Linksverteidiger Jan Kruse ist sogar sicher nicht dabei. Der 26-jährige Linksverteidiger hat sich erneut am Knie verletzt und muss sich wegen eines Meniskus- und Knorpelschadens einer Operation unterziehen. Trainer Torsten Henke macht dies die Aufgabe nicht einfacher. "Zumal Meiendorf die beste Offensive der Liga hat", sagt der Coach. Sehnlichst wartet derweil Pichinot auf seinen achten Saisontreffer. Mit einem Tor gegen Meiendorf würde er auch St. Pauli II helfen.

( (neu) )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport