TSV Schwarzenbek

Eine gewollte Schwächung

Auch nach dem achten Spiel steht der TSV Schwarzenbek in der Tischtennis-Regionalliga noch ohne Niederlage da.

Mit 14:2 Punkten führen die Europastädter die Tabelle sogar an. Doch Björn Ungruhe, die Nummer eins des TSV, ist sich sicher, dass seine Mannschaft dauerhaft keine Rolle spielen wird. Denn die Schwarzenbeker setzen auf das Rotationsprinzip - eine "gewollte Schwächung", wie es Ungruhe ausdrückte. Alle sieben Spieler der Mannschaft sollen gleichermaßen zum Einsatz kommen - unabhängig davon, ob sie im unteren oder oberen Paarkreuz spielen.

Gegen die "Zweite" von Hertha BSC (9:0) und beim SV Friedrichsort (9:6) hat sich das Rotationsprinzip noch nicht ausgewirkt. Allerdings bissen sich die Schwarzenbeker an SVF-Topspieler Mogens Sonnichsen die Zähne aus. Sowohl Ungruhe als auch Rafael Schulz unterlagen dem Dänen im oberen Paarkreuz jeweils 2:3. So avancierte Stephan Köpp zum Matchwinner für den TSV Schwarzenbek. Der vom SC Charlottenburg gekommene Spieler gewann beide Einzel und mit Robert Roß zudem ein Doppel.

TSV-Punkte gegen Hertha : Ungruhe/Schulz, Skrobanek/Freystatzky, Köpp/Roß; Ungruhe, Schulz, Skrobanek, Köpp, Roß, Freystatzky.

TSV-Punkte gegen Friedrichsort: Ungruhe/Schulz, Köpp/Roß; Köpp (2), Ungruhe, Roß, Schulz, Wegner, Freystatzky.

( (olü). )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Sport