VfL Geesthacht

Spät in Tritt gekommen

Der Druck, sich im prestige-trächtigen Nachbarschaftsduell gegen die Lauenburger SV II nicht zu blamieren, war der jungen Handball-Mannschaft des VfL Geesthacht anzumerken.

"So ein Spiel ist für sie etwas Besonderes", wusste auch VfL-Trainer Olaf Korth. Vielleicht dauerte es darum so lange, bis die Gastgeber in der Kreisoberliga-Partie in Tritt kamen. Jedenfalls drehten die Geesthachter vor den gut 100 Zuschauern erst in den letzten zehn Minuten auf und kamen nur dank dieses Schlussspurts noch zum 21:21.

Nach passablem Beginn lagen die Gastgeber in der Halle Berliner Straße zur Pause 9:12 und nach 37 Minuten sogar 10:16 hinten. "Als ob wir einfach in der Kabine sitzen geblieben wären", versuchte Korth den schwachen Start in den zweiten Durchgang zu erklären. Umso stärker aber der Endspurt des VfL: Als die ganz in schwarz angetretenen Geesthachter in der 59. Minute inzwischen 21:20 führten, vergab Tommy Huckstorf sogar einen möglichen Sieg. Er scheiterte mit einem Siebenmeter an LSV-Torsteher Matthias Brehmer. Besser machte es Jens Lange auf der anderen Seite, der von der Straflinie zum Ausgleich traf.

VfL-Tore: T. Huckstorf (6/2), Wüstenberg (4), Kraftschick, Jeurink (je 3), Peters (2), Uhlig, Kallenberg, Voigt (je 1).

LSV-Tore: Lange (5/3), Schröder (4), Hoppe, Stegen (je 3), Rehr (2), Holst, Steffens, Schultz, Schreyer (je 1).

( (dsc). )

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