Neuengamme

Ein Koffer voller Geschichte für die KZ-Gedenkstätte

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Südosten von Hamburg (Archivfoto)

Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme im Südosten von Hamburg (Archivfoto)

Foto: Angelika Warmuth / dpa

Michael Rosenberg übergab der Gedenkstätte Neuengamme am Mittwoch Erinnerungsstücke seiner von den Nazis ermordeten Mutter.

Hamburg.  Der Sohn einer ermordeten Hamburger Jüdin hat der KZ-Gedenkstätte Neuengamme Briefe und Erinnerungsstücke seiner Familie übergeben. Michael Rosenbergs Mutter wurde 1941 aus Hamburg deportiert und 1942 in Minsk ermordet. Michael Rosenberg überlebte den Krieg getarnt als „arisches“ Kind in der Kinderlandverschickung.

In dem Koffer sind Briefe seiner Mutter, seiner Großmutter väterlicherseits, seines Vaters und Familienfotos. Gedenkstätten-Direktor Detlef Garbe sagte, aus Hamburg seien 7000 Juden in Vernichtungslager gebracht worden. Er sei froh über die seltenen und berührenden Zeitdokumente der Familie.