Hamburg. Im Auszählzentrum des Bezirks in den Sporthallen am Ladenbeker Furtweg sind Hunderte Wahlhelfer im Einsatz. Ein Besuch.

Fast 1300 Wahlhelfer haben am Montag ab 8 Uhr allein in Bergedorf dafür gesorgt, dass nach der Europawahl auch das Votum für die neue Bezirksversammlung ausgezählt wurde. Kein leichtes Vorhaben, mussten doch die insgesamt zehn Stimmen jedes Wählers den richtigen Parteien und Kandidaten zugeordnet werden. Man behalf sich mit Kartons, Listen und diversen Stapeln.

Mehr als die Hälfte dieser Armada Wahlhelfern verbrachte den Montag in den Sporthallen am Ladenbeker Furtweg, die zum Bergedorfer Auszählzentrum für die Bezirkswahl umfunktioniert wurden. Zudem zählten jeweils acht- bis zehnköpfige Teams in 69 der insgesamt 93 Wahllokale im Bezirk. Und weitere elf Briefwahlurnen wurden im Rathaus bearbeitet.

Sie koordinieren die Arbeit der vielen Wahlhelfer: Sven Opitz, Jens Mahler, Laura Klein und Andrea Stahl (v.l.) am Info-Point des Auszählzentrums.
Sie koordinieren die Arbeit der vielen Wahlhelfer: Sven Opitz, Jens Mahler, Laura Klein und Andrea Stahl (v.l.) am Info-Point des Auszählzentrums. © Linn Könnecke | Linn Könnecke

Was angesichts einer Wahlbeteiligung vor rund 62 Prozent, also etwa 60.000 Wählern und über 600.000 Kreuzen, nach einer schier unendlichen Aufgabe klingt, war schneller erledigt, als gedacht: Schon am frühen Montagnachmittag waren über 90 Prozent ausgezählt und direkt im System des Statistikamtes Nord veröffentlicht.

Auch das gehört dazu: Süßigkeiten für die Wahlhelfer, damit alle bei guter Stuimmung bleiben. 
Auch das gehört dazu: Süßigkeiten für die Wahlhelfer, damit alle bei guter Stuimmung bleiben.  © Linn Könnecke | Linn Könnecke

Alle fertig ausgezählten Wahllokale und Briefwahlkreise kamen anschließend in versiegelte Kartons, die am 25. Juni abschließend vom Bezirkswahlausschuss in Augenschein genommen werden. Er wird an jenem Dienstag dann auch das amtliche Endergebnis der Bezirksversammlungswahl feststellen. Bis dahin gelten alle veröffentlichten Ergebnisse noch als vorläufig. Wesentliche Veränderungen sind erfahrungsgemäß allerdings nicht mehr zu erwarten.