Oberbillwerder

Demonstration gegen Bau des Hamburger Zukunftsstadtteils

„Nein zu Oberbillwerder! – Paradies Billwerder erhalten!“: Mit diesem Slogan kämpfen die Kritiker seit Jahren gegen den geplanten Zukunftsstadtteil auf den Billwerder Wiesen.

„Nein zu Oberbillwerder! – Paradies Billwerder erhalten!“: Mit diesem Slogan kämpfen die Kritiker seit Jahren gegen den geplanten Zukunftsstadtteil auf den Billwerder Wiesen.

Foto: Dorfgemeinschaft Billwärder

Gegner wehren sich gegen „Greenwashing“. Die Fläche, die bebaut werden soll, sei Teil einer „historischen Kulturlandschaft“.

Hamburg. Oberbillwerder ist ein perfektes Beispiel für Greenwashing“, heißt es in dem Flyer der Demonstration, die am Sonnabend um 12 Uhr am S-Bahnhof Nettelnburg beginnen soll. Die Demonstration, angemeldet von den Initiativen „Dorfgemeinschaft Billwärder an der Bille“ und „Nein zu Oberbillwerder“, soll ein Zeichen gegen den Bau des Stadtteils Oberbillwerder setzen.

Oberbillwerder: Grünfläche trage erheblich zur Kühlung der Stadt bei

Es würden 1,2 Millionen Quadratmeter „historische Kulturlandschaft“ bebaut werden, die Lebensraum für viele gefährdete Arten biete. Auch trage die Grünfläche erheblich zur Kühlung der Stadt bei, da hier durch den hohen Grundwasserstand viel Wasser verdunste. Ein weiterer Kritikpunkt ist die zusätzliche Belastung des lokalen Entwässerungssystems. Die Abschlusskundgebung ist mittags in der Fußgängerzone Sachsentor geplant.

( ajs )

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