Fahrradgeländer

Geeigneter Standort wird noch gesucht

Bergedorf.  Das Vorhaben Bergedorfer Verkehrspolitiker, im Stadtgebiet ein sogenanntes „Fahrradgeländer“ zu testen (bz berichtete), ist gar nicht so einfach umzusetzen. Bei den in skandinavischen Städten bereits üblichen Fahrradgeländern handelt es sich um etwa drei Meter lange, waagerechte Stangen in Lenkerhöhe, die an Ampelkreuzungen installiert sind. Radfahrer, die bei Rot warten müssen, können sich statt abzusteigen an ihnen festhalten und beim Anfahren Schwung holen.

Die Bezirksversammlung hatte grünes Licht für den von der SPD beantragten Geländer-Test gegeben. Nun tat sich der Verkehrsausschuss etwas schwer, einen geeigneten Standort für den Testlauf zu finden. „Es muss an von Radlern viel frequentierter Stelle sein“, erklärte Nils Springborn (SPD). Dr. Reinhold Reumann (Grüne) gab dagegen zu bedenken, so ein Geländer dürfe nicht als Fahrrad-Parkplatz zweckentfremdet werden, daher nicht an Plätzen stehen, wo Fahrräder parken. Zudem müsse gewährleistet sein, dass die Bügel an Kreuzungen keinen Fahrrad-Querverkehr behindern. Springborn und Jörg Froh (CDU) favorisieren gemeinsam den Standort B 5/Kurt-A.-Körber-Chaussee, Tiefbau-Experte Lars Rosinski vom Bezirksamt brachte die Vierlandenkreuzung an der Nordseite ins Spiel und will demnächst eine Liste geeigneter Standorte vorlegen.

( tv )

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