Haus Johannes XXIII.

Weihbischof gratuliert zum 40-jährigen Bestehen

Lohbrügge (stri). Der "gute Johannes" stehe für Menschlichkeit in der Kirche: "Hier erfahren Sie, dass gute Hände Sie begleiten und pflegen", sagte Hamburgs Weihbischof Dr. Hans-Joachim Jaschke zu den vielen grauen Häuptern in der Hauskapelle des Altenheims "Johannes XXIII." am Bornbrook.

Viele der 54 Pflegebedürftigen und 40 Bewohner der Altenwohnungen lauschten bei der Andacht zum 40-jährigen Bestehen ihrer Einrichtung.

Jaschke, der seit 23 Jahren in Hamburg lebt und dem Aufsichtsrat der Caritas vorsitzt, zeigte sich voll des Lobes für das Lohbrügger Caritas-Haus: "Danke, dass Sie hier leben und zum guten Geist des Hauses beitragen." Gott sei ewig und kenne keine Zeit, bei "Christenmenschen" ist das anders, stehen Änderungen bevor: "Ich habe noch vier Jahre", sagt Jaschke, wird aber noch den neuen Caritasdirektor kennenlernen: Nächste Woche soll er vorgestellt werden.

Sieben Jahre lang hat Peter Laschinski dieses Amt bekleidet und weiß kurz vor seinem Ruhestand, dass der Nachfolger am Bornbrook durchstarten muss: "Hier gibt es nach 40 Jahren einiges zu modernisieren, zum Beispiel brauchen wir dringend einen zweiten Fahrstuhl", sagt der Caritasdirektor - und verweist auf andere Notwendigkeiten: "Im nächsten Jahr fallen Entscheidungen über Neustrukturierungen. Wir werden die Pflegestation nicht abbauen, aber vielleicht moderne Wohngruppen einführen", so Laschinski.

Dabei muss er nur über die Straße gucken: Der zwölf Millionen Euro teure Neubau vom Leuschnerheim (Flutopfer-Stiftung) wird bald vier Hausgemeinschaften mit jeweils elf Appartements für Pflegebedürftige vorhalten.