Grünanlagen

Hamburg: Verwirrspiel um Parks geht weiter

Bergedorf (he). Geglaubt, dass der Senat Farbe bekennt, hatte Dennis Gladiator nicht. Dennoch startete der Bergedorfer CDU-Bürgerschaftsabgeordnete eine Kleine Anfrage zu Plänen für die Zentralisierung von Parks und Grünanlagen.

Wie berichtet, hatte der Bezirk Hamburg-Mitte Alarm geschlagen, weil er fürchtet, mit Unterhaltungskosten für das Gelände der Internationalen Gartenschau (IGS) Wilhelmsburg allein gelassen zu werden, sobald das Projekt endet. Es geht um etwa 1,4 Millionen Euro - jedes Jahr.

"Im Zusammenhang mit der Nachnutzung des Inselparks Wilhelmsburg sowie im Rahmen der Erarbeitung und Umsetzung der Globalrichtlinie Öffentliche Grünanlagen werden in der zuständigen Behörde derzeit verschiedene Modelle für eine besondere Organisationsform des Managements geprüft", antwortet der Senat - ein Dementi sieht anders aus. Obwohl der Senat mit einem knappen "Ja" auf die Frage reagiert, ob die Pflege öffentlicher Grünanlagen nicht "grundsätzlich originäre Durchführungsaufgabe der Bezirke" ist.

Doppelt verwirrend: Derzeit wechselt die Zuständigkeit für Anlagen - wie etwa Bergedorfs Schlosspark - von Hamburg auf die Bezirke.