Biergarten-Lesung

"Kein Feuer, das nicht brennt"

Bergedorf (ld). Ein Staatsfeind, der gar nicht wusste, dass er einer war, ist zum Reisereporter geworden, der gar nicht reist: Was erst mal unrealistisch klingt, sei laut Rayk Wieland aber durchaus möglich.

Am Mittwoch, 18. Juli liest der Autor im BeLaMi Passagen aus seinem neuen Werk "Kein Feuer, das nicht brennt".

Bei der Biergarten-Lesung in der Kulturkneipe an der Holtenklinker Straße 26 erfahren die Zuhörer von 20.30 Uhr an mehr über "W.": Er hat im Osten Berlins gelebt und das ehemalige Gebiet der DDR auch nach der Grenzöffnung 1989 nicht verlassen. Dennoch schreibt er abwechslungsreiche Reisereportagen, die natürlich alle erfunden sind, sich aber bei den Lesern großer Beliebtheit erfreuen. Das geht lange Zeit gut, doch dann fliegt "W." auf - und tritt die erste Reise seines Lebens an.

Bereits in Wielands Roman "Ich schlage vor, dass wir uns küssen" spielte "W." die Hauptrolle als ehemaliger Staatsfeind - obwohl er davon gar nichts wusste. Zuhörer dürfen sich auf eine satirische Geschichte voller Witz und Leichtigkeit einstellen. Darin ist Rayk Wieland ein Fachmann, arbeitet er sowohl als TV-Journalist wie auch als Autor unter anderem für die Frankfurter Zeitschrift "Titanic", die nicht erst seit der Papst-Klage durch ihre derbe Satire bekannt ist.

Der Eintritt ist wie immer frei. Bei Regen wird die Lesung ins BeLaMi verlegt.