Kostenexplosion

Bezirksamt ist entlastet - Serrahntreppe wird gebaut

Bergedorf (he). Dieses Jahr soll die schier endlos scheinende Geschichte um die Serrahntreppe zu Ende gebracht werden.

Nach Akteneinsicht befand der Verkehrsausschuss einmütig, dass sich das Bezirksamt korrekt verhalten habe, keine Mitverantwortung an der Kostenexplosion trage.

2009 als Alternative zu einem gefährlichen Fußgängerslalom über die B 5 zwischen Fachmarktzentrum und CCB beschlossen, kam das Vorhaben zunächst nicht voran - sorgte dann für Ärger. Angekündigte Bautermine wurden mehrfach verschoben, dann schnellte der Preis von zuerst angenommenen 20 000 auf 96 000 Euro empor.

Waren zunächst nur Kostenschätzungen genannt worden, kam der Bezirk später zur Einschätzung, die Verbindung zwischen B 5-Brücke und Serrahn-Ufer könne für gut 40 000 Euro gebaut werden. Doch die Bergedorfer hatten diese Rechnung ohne den Wirt, den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer gemacht. Zuständig für Hamburgs Bundesstraßen besteht der LSBG auf einer stabileren, damit teureren Lösung. "Wenn nicht noch völlig Unvorhergesehenes passiert, reichen knapp 100 000 Euro für die Realisierung", versicherte Bergedorfs Tiefbauchef Joachim Bruschke jetzt im Verkehrsausschuss.