Schützenheim

Neubau lässt auf sich warten

Bergedorf (upb). Die Neubaupläne der Schützengesellschaft im Bergedorfer Gehölz haben einen Dämpfer erhalten - auch wenn sie von der Hauptversammlung nach kritischer Prüfung durchgewunken wurden:

"Wir werden es kaum schaffen, unser Schützenfest Anfang September im neuen Schützenhaus zu feiern", bedauert Vorsitzender Hans Windmüller. Hintergrund: Das Bauprüfverfahren des Bezirksamts wird wohl bis weit in den April dauern, die Bauarbeiter rücken also kaum vor Mai an.

"Aber trotzdem werden wir in diesem Jahr fertig", sagt Windmüller, der sich bei der Versammlung im Vereinsheim des befreundeten Reinbeker Schützenvereins an der Loddenallee gegen einige Vorbehalte der Mitglieder durchsetzen musste. "Mancher trauert noch unserem vor einem Jahr abgebrannten Heim von 1937 nach und mag sich mit dem geplanten eingeschossigen Neubau an gleicher Stelle nicht recht anfreunden", weiß Windmüller. "Aber mehr ist für die rund 400 000 Euro von den Versicherungen nicht drin." Es sei nicht einmal sicher, ob das Geld für die Innenausstattung reiche: "Notfalls müssen wir improvisieren. Aber das können wir mittlerweile ja ziemlich gut."