Gewinner

"Strände wie auf Postkarten"

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Susanne Wieneke

Bergedorf. Es war ein Traumurlaub mit allem Drum und Dran. Kristallklares Wasser, weißer Sandstrand und Sonnenuntergänge wie sie im Bilderbuch stehen. Von ihrem neuntägigen Karibik-Urlaub werden die Megaquiz-Gewinner Brigitte und Bernd Ziesemann noch lange erzählen.

Das Ehepaar war auf dem Luxussegler "Royal Clipper" unterwegs. Von Barbados aus segelten sie zu den Windward Inseln St. Lucia, Dominica, Antigua, St. Kitts, Iles des Saintes und Martinique. Auf Barbados übernachteten die beiden anschließend noch vier Nächte im Fünf-Sterne-Hotel "Treasure Beach".

"Als wir auf Barbados im Dunkeln beim Schiff ankamen, war schon eine Party im Gange. Wir waren fast die Letzten. Das Schiff war beleuchtet und sah fantastisch aus", sagt Brigitte Ziesemann. Da wussten sie schon, dass es eine tolle Reise wird. "Jeden Abend gab es einen wunderschönen Sonnenuntergang. Und als die Segel gesetzt wurden, ertönte das Lied "Conquest of Paradise" von Vangelis. Da bekam ich immer eine Gänsehaut", erzählt die 53-Jährige.

Begeistert war das Ehepaar auch von der Insel Iles des Saintes. "Dort ist alles bunt und so klein und schnuckelig. Es gibt nette Einkaufsstraßen und einen herrlichen Strand wie auf Postkarten abgebildet", sagt Bernd Ziesemann. "Die einsamen Strände waren wie in der Bacardi- oder Bounty-Werbung."

Einen Einkaufsbummel konnten die Ziesemanns leider nicht machen. "Auf St. Lucia feierten die Einwohner am 22. Februar ihre Unabhängigkeit. Und auf St. Kitts wurde Karneval gefeiert. So hatten die Geschäfte leider zu", sagt Brigitte Ziesemann.

Eigentlich hatte das Ehepaar sich vorgenommen, an einem Schildkröten- und Schiffswrack-Schnorchelabenteuer teilzunehmen und mit der vom Aussterben bedrohten Echten Karettschildkröte zu tauchen. "Wir haben uns schon sehr darauf gefreut. Doch leider haben die Schildkröten 'reiß aus genommen' und wir haben nur viele kleine, gestreifte Fische gesehen", sagt Bernd Ziesemann.

Auf dem Luxussegelschiff "Royal Clipper" gab es Service rund um die Uhr. "Abends stand der Chefkellner immer unten im Speisesaal und begrüßte uns freundlich auf Englisch. An unserem Akzent erkannte er, woher wir kommen und führte uns an einen Tisch mit gleichsprachigen Gästen", erzählt Brigitte Ziesemann.

Seekrank wurden beide nicht. "Aber als drei bis vier Tage Seegang angesagt war, hat uns der Stewart Gitter an den Seiten des Mahagoni-Bettes befestigt. Sonst wären wir nachts rausgerollt", sagt Bernd Ziesemann und lacht.

Abends haben die Bergedorfer das gesellige Beisammensein mit den anderen Gästen sehr genossen. "Es gab sogar einen Piano- und Gitarrenspieler. Die Gäste unterschiedlicher Nationen stellten sich mit Liedern vor und sangen Seemannslieder. "Wir haben 'we are the world' und 'wir lagen vor Madagaskar' gesungen", sagt Bernd Ziesemann, der sonst im Nettelnburger Chor singt.

Die Bergedorfer haben auch typische karibische Speisen probiert. "Hühnchen Karibischer Art. Das war sehr pikant und anders gewürzt. Die Gewürze verwenden wir hier selten. Bananenketchup mit Fisch-Chips haben wir auch probiert", sagt die 53-Jährige.

"Die Stimmung auf dem Schiff und die Sonnenuntergänge waren herrlich. Wir haben jedes Mal den letzten Blick genossen, wenn wir von einer Insel fort segelten."

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