Stadtentwicklung

Bergedorf kämpft um seine Sportstätten

Bergedorf (he). Ein Bebauungsplan-Verfahren fürs Villengebiet und ungenehmigt gefällte Eichen am Marschbahndamm werden die Bezirksversammlung ebenso beschäftigen wie die noch immer nicht installierten Hinweisschilder zum Wochenmarkt in Bergedorf-West.

Zudem stehen Probleme von Kindern und Jugendlichen in einer Übergangsunterkunft in Neuallermöhe auf der Tagesordnung. Die öffentliche Sitzung beginnt um 18 Uhr im Rathaus, Wentorfer Straße 38.

Für erheblich Konfliktstoff dürfe das Thema Billtal-Stadion sorgen. Nachdem das Hamburger Sportamt die Sanierung und Modernisierung des Stadions in Frage stellt, will die SPD, dass der Bezirk Flagge zeigt, den zugesagten Kunstrasenplatz und eine Tartanbahn einfordert.

Wenig Chancen für ein anderes Sportstättenprojekt: Auf die Forderung, den ehemaligen Kunstrasenplatz in Bergedorf-West entweder wieder herzustellen, oder ihn zumindest in einen nutzbaren Zustand zu versetzen, hat wieder einmal die Schulbehörde geantwortet. Tenor: Weil die Gewerbeschulen den Platz nicht benötigten, werde die Behörde kein Geld investieren.

Langen Atem braucht der Bezirk Bergedorf auch in der Frage zusätzlicher Park & Ride-Plätze: Die hält Hamburgs Stadtentwicklungsbehörde zwar durchaus für bedenkenswert: Kurzfristig stehe dafür jedoch kein Geld zur Verfügung.

Der Kampf um das Billtal-Stadion