Bahnhof

Vitrinen weg: Bahn AG entschuldigt sich

Bergedorf. Während der Bauarbeiten am Bergedorfer Bahnhof wurden zwei Schaukästen trotz laufender Pachtverträge zugemauert. Die Bahn entschuldigt sich nun und kündigt Entschädigung an.

Obwohl Ulrich Rehbein ("Orchideen Rehbein") der Erhalt seiner Vitrinen zugesagt worden war, sind diese hinter einer Kachelwand im Bergedorfer Bahnhof verschwunden. Auch Markus Mahl, Vorsitzender der Hans Sachs Bühne, ist betroffen: Seine beleuchtete Vitrine ist ebenfalls zugemauert worden.

Bahn-Sprecher Dirk Pohlmann entschuldigt sich jetzt für den Vorfall: " Das war ein Versehen. Die Schaukästen sind im Laufe der Bauarbeiten zugemauert worden. Wir bitten um Entschuldigung", sagt er und verspricht: " Wir werden uns mit dem Vertragspartner Ströer in Verbindung setzen und über eine Entschädigung für die Pächter sprechen ", so der Sprecher der DB AG in Hamburg.

Die Firma Außenwerbung Ströer war vom Verschwinden der Vitrinen genauso überrascht: "Wir haben dem Bahnhofsmanagement immer deutlich gemacht, dass die Schaukästen bleiben sollen", sagt Ströer-Sprecherin Stefanie Rossner.

Ulrich Rehbein ist froh, dass die Bahn sich nun wenigstens mal geäußert hat und hofft: "Vielleicht bekommen wir ja neue Vitrinen."

( sw )

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