Lehrstellenatlas

Tipps für den Berufsstart

Bergedorf (cr). Zina Walinowski ist ein bisschen ratlos: 20 Bewerbungen hat die 19-Jährige bereits geschrieben, doch so recht wollte es mit dem Ausbildungsplatz zur Groß- und Außenhandelskauffrau bisher nicht klappen.

Gestern war die Hansa-Abiturientin eine von vielen jungen Menschen, die im CCB vorstellig wurden: Dort verteilten Mitarbeiter der Ausbildungsplatzinitiative, der Arbeitsagentur, der Arge und des Beschäftigungsträgers "Sprungbrett" den nunmehr neunten Lehrstellenatlas, beantworteten zudem so manche Frage.

Mehr als 500 freie Lehrstellen in 125 Berufen finden sich in dem Nachschlagewerk, das bis zum frühen Nachmittag schon 600 Mal an Schüler, Eltern und Großeltern ausgegeben wurde. Auch ganze Klassen kamen, um sich den 114 Seiten starken Band abzuholen (erhältlich etwa bei der Arbeitsagentur).

Hans-Hermann Kalisch, bis zur Pensionierung 20 Jahre Chef des Bergedorfer Arbeitsamtes, hat bei den Nachfragen der Schüler einen Trend ausgemacht. "Viele Abiturienten streben nicht unbedingt sofort ein Studium an, sondern wollen lieber erst eine Ausbildung machen", sagte er.

Das will auch Zina Walinowski. Sie erhielt gestern nicht nur Adressen von Logistikunternehmen, sondern auch die Zusage eines Beratungsgesprächs in der Arbeitsagentur.

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