Leserbrief

"Radfahrer müssten nicht bei jeder Einmündung absteigen"

Peter Goltermann, Nettelnburger Str. 113, 21035 Hamburg

Herrn Fleiges Antrag, die Nettelnburger Straße mit in die Tempo-30-Zone aufzunehmen, findet meine volle Unterstützung.

Betr.: "Hickhack um Tempo- 30-Zone", Bergedorf-Seite vom 23.12. 2008

Herr Fleige begründet völlig richtig, dass damit zum einen der Schilderwald gelichtet wird und zum anderen Radfahrer die Straße benutzen dürfen und damit gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind, die dann der Vorfahrtsregelung "rechts vor links" unterliegen. Auf dem Radweg gilt diese Regelung nicht, ein Radfahrer wird also quasi bei jeder Straßenquerung zum Absteigen genötigt. Ein Radweg wird in einer Tempo-30-Zone auch nicht benötigt, da der Radverkehr auf der Straße stattfindet. Es würde genügen, den Bürgersteig auf beiden Seiten der Nettelnburger Straße zu sanieren und somit stolperfrei zu machen und auf eine ordnungsgemäße Breite zu bringen. Herrn Froh von der Autofahrer-Fraktion sei gesagt: Hören Sie auf, mit untauglichen Argumenten verkehrsberuhigende Maßnahmen abzuwürgen. Es ist doch barer Unsinn zu erklären, in einer Tempo-30-Zone wären die Retter der Feuerwehr eingemauert. Auch für die Busse der VHH würde sich nichts ändern.

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