Kriminalität

Großeinsatz: Polizei fasst Einbrecherbande

Boberg (he). Dieser Einbruch war einer zu viel: In Boberg sind der Polizei gestern Abend drei Männer ins Netz gegangen, nach denen in Hamburg schon länger gefahndet wird.

Der Einbruch in eine Villa an der Straße Weidemoor und die Suche nach dem vierten, flüchtigen Tatverdächtigen löste einen Großeinsatz der Polizei mit rund 30 Beamten und Hundeführer sowie dem Polizeihubschrauber über Boberg aus.

Als die Einbruchsmeldung eintraf, hatten die Beamten vom Bergedorfer PK 43 goldrichtig reagiert. Die Streifenwagen fuhren auf unterschiedlichen Wegen nach Boberg hinein. Einem Peterwagen kam auf der Straße Am Langberg ein verdächtig scheinender, schwarzer VW entgegen.

Es gelang den Beamten, den alten Golf mit vier Insassen zu stoppen. Dann ging alles sehr schnell. Einer der jungen Männer riss eine Wagentür auf und flüchtete in die Dunkelheit. Die drei anderen konnten die Polizeibeamten festnehmen.

Verfolgt von Uniformierten und bald auch Zivilfahndern aus Bergedorf und Hamburg floh der Flüchtige durch die Vorgärten, vermutlich Richtung Süden. Dabei verloren die Beamten ihn aus den Augen.

Die Polizei errichtete Straßensperren auf dem Langberg, Unterberg und dem Billwerder Billdeich. Ein Hundeführer der Polizei durchsuchte mit seinem Diensthund die Villa nach verwertbaren Spuren. Der Polizeihubschrauber Libelle beteiligte sich bald mit seiner Wärmebildkamera an der Suche nach dem Flüchtigen. Doch der blieb verschwunden. Um kurz vor 19 Uhr wurde die Suche daraufhin ergebnislos abgebrochen.

Bei seinen festgenommenen Kompagnons soll es sich um Männer aus dem ehemaligen Jugoslawien handeln. Die Polizei macht sie für diverse Einbrüche verantwortlich.

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