Kriminalität

Polizei verhindert dreisten Betrug

Neuallermöhe (he). Nach einer Strafanzeige bei der Polizei Kaltenkirchen klickten Sonnabendnachmittag in einem Paketshop in Neuallermöhe die Handschellen. Ein 43-jähriger Mann wollte dort ein Notebook abholen.

Über die Rechnung dazu hatte sich wenige Stunden zuvor ein Kaltenkirchener erst sehr gewundert - und dann sofort die Polizei an seinem Wohnort eingeschaltet.

Die hatte umgehend Kontakt zu ihren Bergedorfer Kollegen aufgenommen. Auf der von einem Versandhaus zugesandten Notebook-Rechnung über 1550 Euro war dem Kaltenkirchener der Paketshop in Neuallermöher als Lieferadresse angegeben worden. Der Schleswig-Holsteiner hatte jedoch keinen Computer bestellt - schon gar nicht nach Neuallermöhe.

Wohl aber ein 43-Jähriger - auf seinen Namen. Der Betrüger kündigte sich beim Paketshop kurze Zeit später telefonisch an. Mit Hilfe eines Personalausweises und einer gefälschten Vollmacht wollte er das Notebook in Empfang nehmen. Und lief den alarmierten Polizeibeamten in die Arme.

Der Mann lebt offiziell von Hartz IV, wohnt derzeit in Bergedorf-West. Er ist der Polizei kein Unbekannter. Nach Einvernahme ist er inzwischen wieder auf freiem Fuß.