Bezirksamt

Standortsuche für die neue Förderschule

Die Entscheidung im Bezirksamt ist gefallen: Der ehemalige Gartenbaustützpunkt an der August-Bebel-Straße wird künftig vom Montessori-Kinderhaus genutzt, das am Glindersweg aus allen Nähten platzt. Details müssen noch geklärt werden, denn bislang ist noch kein Mietvertrag unterschrieben, "und wir müssen unser Konzept jetzt konkretisieren", sagt Vereinsvorsitzende Sylvia Römhild.

Enttäuschung an der Rudolf-Steiner-Schule, die sich ebenfalls um die Nutzung des ehemaligen Gartenbaustützpunktes beworben hatte. "Wir schauen uns jetzt das ehemalige Altersheim an der Rothenhauschaussee 100 an. Alternativ gäbe es noch ein freies, städtisches Grundstück am Ladenbeker Furtweg", sagt Geschäftsführer Thomas Schramm. Dann allerdings müsste ein Neubau her. Und dann könnte der bereits für August ersehnte Start einer Förderschule nur in provisorischen Pavillons gelingen.

Die Idee einer staatlich geförderten Schule für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen geht auf den "Verein zur Gründung der Brigida-Schule in Bergedorf" zurück. Vorsitzende Heidi Döring möchte eine Kleinklassen-Ganztagsschule mit zwölf bis 15 Kindern pro Jahrgang gründen, von der ersten bis zur zwölften Klasse. Der Bedarf sei groß, das würden auch die Ärzte und Therapeuten aus Bergedorf signalisieren, so Döhring, die erklärt, dass die Namensgeberin "Brigida" eine irische Heilige ist.

Nach der Entscheidung des Bezirksamtes muss sich der Verein nun nach einer Alternative umschauen. "Wir brauchen mindestens 6000 Quadratmeter, um auch Werkstätten, eine Mehrzweckhalle und Platz für Gartenbau zu haben", sagt Heidi Döring, die sich über gute Ideen freut: Tel. 73 50 36 35.

( (stri). )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Bergedorf