Leben am Schleusengraben

Beidseitig des Schleusengrabens soll kräftig gebaut werden. Während für die Westseite (Bebauungsplan Bergedorf 100) eine Verbindung von Arbeiten, Wohnen und Freizeit am Wasser geschaffen werden soll (wir berichteten), ist die Art der Bebauung auf der Ostseite (B-Plan Bergedorf 104) umstritten.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt favorisiert zwischen A 25, Curslacker Neuer Deich, Sander Damm und Schleusengraben eine reine Industrie- oder Gewerbeansiedlung. Bergedorfs Politiker jedoch wollen auch dort Wohnen am Wasser nicht ausschließen. Dies machten sie bei der jüngsten Sitzung des Stadtplanungsausschusses deutlich.

Weil die Fristen für die Planung der Westseite ablaufen, forderte die Verwaltung klare Vorgaben für die Ostseite. Deren Bebauung könnte "konfliktträchtige Lärmemissionen" mit sich bringen, die auch auf der anderen Seite des Grabens stören würden. "Wenn es auf der Ostseite nur Gewerbe gibt, wird auch keiner auf die Westseite ziehen", meinte Jürgen Stubbe (CDU). Bei der nächsten Sitzung (3. Dezember) steht der Schleusengraben erneut auf der Tagesordnung.

( (hy). )

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