Bezirk lässt Eiche an der Lola fällen

Tausende Lola-Gäste haben bereits in ihrem Schatten ein, oder auch mehrere Bier genossen, sich das Essen aus der Restaurant-Küche schmecken lassen, oder bei einem Gläschen Wein im Sommer entspannt. Die Eiche im Lola-Biergarten war ein beliebter Anziehungspunkt - seit gestern ist sie Geschichte.

Im Herbst wird alljährlich Totholz aus Bäumen auf städtischem Grund geschnitten. Arbeiter entdeckten dabei am etwa 90jährigen Baumriesen nahe der Lohbrügger Landstraße einen schweren Schaden. "Zwischen zwei schweren toten Ästen war der Stamm gespalten", erläutert Bezirksamtsprecher Otto Steigleder. Der Schaden erwies sich bei genauerer Betrachtung als irreparabel: Der mächtige Stamm drohte in absehbarer Zeit, möglicherweise bei ersten schweren Herbststürmen, auseinander zu brechen.

Im Bezirksamt mochte niemand ein solches Risiko eingehen, gestern legten Arbeiter die alte Eiche an der Lola um. "Erste Nachbarn haben bereits nachgefragt, wieso der Baum gefällt wurde", berichtet Steigleder. Die Bergedorfer haben eben ein Auge auf ihre grünen Riesen.

( (he). )

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